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#002

(frei nach: 0lli Banjo - Deine Sprache)

"Guck mal, es ist einfach so, wir haben alle kein' Überblick - ich nicht über mich, du nicht über dich, uns fehlt leider die Übersicht. Die letzte Zeit ohne dein 'Ich liebe dich' war nicht grade der Übershit, es regnet und kübelt Tristesse über'm Billardtisch. Erzähl' mir nicht, ich kenn' dich nicht und du fühlst dann nichts - ich kenn' dein Geheimnis, ohne dass du nicht schläfst, wenn du müde bist. Mach' die Augen zu, fühl' mich jetzt, lüge nicht, ich berühr' dich jetzt, grübel nicht über Übermorgen, dass hier ist im Hier & Jetzt. Ich will fühlen ohne Filter, lass mich bestehen. Ich kauf' mir schneeweiße Sneakers für den matschigen Regen, anstatt mir'n Taxi zu nehmen nach vorne, bleib' ich hier, warte im prasselnden Regen und schwimme durch die Stadt ohne Paddel. Es ist wie ausgetauscht, die neuen Möbel sind Shit, aber ich seh' mich zu schnell satt an gewöhnlichen Ficks. Dein neues Mädchen interessiert mich nicht, ich hasse sie - sie soll mir nicht kommen, ich komme ihr dann mit einem übergroßen Herz mit Waffen drin. Mir fehlt ein vermittler von Gedanken zur Sprache, jeder Satz ist wie unterwasser rennen, ich komm' nicht voran. Ich sprech' diese Sprache nicht, die mir über dem Magen liegt, das, was ich dir zu sagen habe, schaffen Buchstaben nicht. Ich weiß nicht, wie es geht, wie es funktioniert - ich zähl' mich rückwärts tief in den Schlaf mit 10 Liter grundlos Bier. Scheiße, bist du fotogen, nur kann ich mich so nicht freuen - ich werf' vom Sofa aus Dartpfeile auf dein Polaroid. Du bist der schönste Mensch, den ich kenne - ich kenne viele. Du bist der am weitesten entfernt - ich kenne viele. Ich lauf' durch den dichten, dichten Alltag und mittlerweile machen deine Geister Urlaub auf allen Litfasssäulen. Ich muss durch die Großstadt laufen, ich schnaufe mit großen Schaufeln und die Wolken peitschen strenges Wasser in meine roten Augen, Aber ich ruf' nicht an, frag' mich jetzt, ich weiß, es heut' - ich beobachte dich lieber von weitem in meinen Träumen. Ich lass' dich gehen und gewöhn' mich an rote Farbe, ich zähl' schwarze Tage und geb' den Alpträumen Kosenamen. Ich hab' Tonnen von Gefühl für dich, aber mir gehen die Fakten aus. Ich hab' dir viel zu sagen, doch das Alphabet ist abgehauen .. ♥

30.9.10 18:44
 


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